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Der ungeklärte Hertha-Verdacht: Madlung, Rafael und Šimunić

Beim 2:3 in Braunschweig am 22. September 2004 trifft Madlung in der 80. Minute ins eigene Tor – Verdacht bleibt bis Dezember 2019 unbewiesen.

Richtig mysteriös, weil auch bis zum Dezember 2019 niemals richtig aufgeklärt: Der Betrugsverdacht gegen drei Spieler von Hertha BSC aus der Bundesliga kann nicht erhärtet, aber auch nicht vollständig entkräftet werden. Die am 29. Januar 2005 festgenommenen Brüder Milan S. und Philip S. (Sie haben Robert Hoyzer bestochen) belasten die Spieler Alexander Madlung, Nando Rafael und Josip Šimunić. Sie hätten zu den Gästen des von Milan S. betriebenen Sportwetten-Café „King“ in der Charlottenburger Rankestraße gehört.

Das Pokalspiel zwischen Hertha BSC und dem damaligen Regionalligisten Eintracht Braunschweig am 22. September 2004 rückt in den Mittelpunkt der Ermittlungen, da beim Zweitrunden-Spiel in Braunschweig sowohl Rafael, Šimunić als auch Madlung zum Einsatz kommen und die Berliner überraschend mit 2:3 verlieren. Der entscheidende Treffer für Braunschweig fällt durch ein Eigentor in der 80. Minute. Der Eigentorschütze ist Alexander Madlung, der vier Minuten zuvor eingewechselt worden ist.

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