Für die Lover
Tor-Fabrik 2017/18: 90 Treffer und Vereinsrekord unter Baumgart
Steffen Baumgart lässt seine Mannschaft kompromisslos nach vorn spielen — 90 Tore bedeuten in der 3. Liga einen neuen SCP-Rekord.
Tor-Fabrik Paderborn: Die Saison 2017/18 sieht einen unglaublichen Sturmlauf der Paderborner. Trainer Steffen Baumgart lässt seine Jungs einfach losstürmen. 90 Tore bedeuten in der Drittliga-Spielzeit einen neuen Vereinsrekord. Mittelstürmer Sven Michel wird mit 19 Treffern bester Schütze im SCP-Team.
Doppel-Aufstieg 2014 und 2019: Durchmarsch unter Baumgart
Zweimal schafft der SCP den Sprung in die Bundesliga — 2019 sogar als Durchmarsch von der 3. Liga binnen zwei Spielzeiten.
Aufstieg in die Bundesliga: Der größte Erfolg gelingt dem SC Paderborn 2014 und erneut 2019 mit dem Aufstieg in die -Bundesliga. Die Besonderheit beim zweiten Aufstieg 2019 besteht darin, dass dem Team von Trainer Steffen Baumgart damit der Durchmarsch von der 3. Liga in die Bundesliga gelingt.
Vom Tabellenführer zum Absteiger: Bundesliga-Premiere 2014/15
Nach vier Spieltagen führt Paderborn die Bundesliga an, am Ende steht Platz 18 — und 65 Gegentore von Torhüter Lukas Kruse.
Tabellenführer: Nach dem ersten Aufstieg von Paderborn in die Bundesliga steht man 2014 nach vier Spieltagen auf Rang 1 und nach 34 Spieltagen auf Platz 18. Ein Faktum, das man in Paderborn anschließend nicht wahrhaben will. ,,Wir waren nicht die schlechteste Mannschaft“, so Kapitän Uwe Hünemeier. Und Torhüter Lukas Kruse, der 65 Gegentore kassiert, sagt in einem Kicker-Spezial zur Saison 2014/2015: ,,Es war einfach ein unnötiger Abstieg. Wir gehören nicht in die 2. Liga, nicht dieses Jahr, wir haben es einfach nicht verdient.“
DFB-Pokal: Zwei Viertelfinals in Folge 2018 und 2019
2018 und 2019 erreicht der SCP jeweils das Pokal-Viertelfinale — und scheitert daheim an Bayern und am HSV.
Viertelfinale: Zweimal in Folge, 2018 und 2019, steht der SCP im Viertelfinale des DFB-Pokals. Das bedeutet jeweils Vereinsrekord. Trotz Heimrechts ist dann aber Endstation – gegen den FC Bayern München (0:6) und ein Jahr später gegen den Hamburger SV (0:2).
Als Spitzenreiter nach München: 564 gegen 22,5 Mio. Euro Kaderwert
Am 23. September 2014 reist Paderborn als Tabellenführer zum FC Bayern — 564 Mio. Euro Kaderwert treffen auf 22,5 Mio.
Als Tabellenführer nach München: So etwas hat die Bundesliga lange nicht gesehen. Am 4. Spieltag von Paderborns Premieren-Saison 2014/15 stehen die Ostwestfalen mit je zwei Siegen und Remis an der Tabellenspitze – und fordern den großen FC Bayern im Topspiel in der Allianz Arena heraus. Am 23. September 2014 sieht die Liga das vielleicht schrägste Spitzenspiel zwischen dem Tabellenvierten (!) FC Bayern und dem Spitzenreiter Paderborn.
564 Mio. Euro Kaderwert treffen auf 22,5 Mio. Euro.
Zweimal Mario Götze, Robert Lewandowski und Thomas Müller beenden mit 4:0 (2:0) die Episode Paderborn als Spitzenreiter und geben die Tabellenführung danach nicht mehr ab.
Stoppelkamps 82,3-Meter-Tor: weitester Bundesliga-Treffer aller Zeiten
Am 20. September 2014 trifft Moritz Stoppelkamp gegen Hannover 96 aus 82,3 Metern — bis heute Bundesliga-Rekord.
Der Jahrhundert-Treffer: 82,3 Meter – aus dieser Torentfernung nimmt Moritz Stoppelkamp am 20. September 2014 im Bundesliga-Heimspiel gegen Hannover 96 (2:0) Maß – und trifft. Nie zuvor ist ein Bundesligatreffer aus größerer Distanz erzielt worden ,,Ich habe das von Ron-Robert Zieler verlassene Tor gesehen“, beschreibt Stoppelkamp, nach dessen Tor übrigens eine Allee auf dem Weg zum Stadion benannt wird, später im „Kicker“ seinen historischen Treffer, ,,da habe ich mir gedacht: ziehst einfach mal ab.“
3:0 im Volkspark: Höchster Auswärtssieg der Bundesliga-Geschichte des SCP
Am 30. August 2014 demütigt Paderborn den Hamburger SV vor 54.553 Zuschauern mit 3:0.
Party in Hamburg: Der höchste Bundesliga-Sieg: Nein, damit haben die leidgeprüften Anhänger des Hamburger SV am 30. August 2014 nicht gerechnet. Nach dem gerade per Auswärtstor-Regel vermiedenen Abstieg in der Relegation gegen die Spvgg. Greuther Fürth (0:0 / 1:1) sind 54.553 HSV-Anhänger in den Volkspark gepilgert.
Viele von ihnen verlassen ab der 69. Minute fluchtartig die Arena. 0:2 steht es durch Tore von Elias Kachunga und Mario Vrancic. Moritz Stoppelkamp (87.) macht mit dem 0:3 die Blamage für die Hanseaten perfekt.
Es ist der bis Dezember 2019 höchste Paderborn-Sieg in der Bundesliga in einem fremden Stadion.
Wie 1860 Münchens Lizenzentzug Paderborn 2017 vor dem Abstieg rettet
Als Tabellen-18. der 3. Liga rettet 2017 ausgerechnet der Lizenzentzug von 1860 München den SC Paderborn vor dem Abstieg.
Platz 18 und doch drin – dank „Löwen“-Lizenzentzug! Danke, 1860 München! Das dürften wohl viele SCP-Fans gedacht haben, als ihr Verein 2017 doch noch in der 3. Liga bleibt.
Als 18. der Tabelle der 3. Liga hat man eigentlich keine sportlichen Argumente. Gut, dass es in dieser Saison aber noch einen Verein gibt, der sich noch besser zu blamieren versteht als die Ostwestfalen. Es ist der TSV 1860 München.
Der Deutsche Meister von 1966 steigt nach 1:1 und 0:2 in der Relegation gegen Jahn Regensburg aus der Liga ab, erhält für die 3. Liga keine Lizenz und muss direkt in die Regionalliga Bayern. Paderborn bleibt drin.
„Die Null muss stehen“: Fünf Spiele ohne Gegentor im Herbst 2000
Während Schalke unter Huub Stevens das Motto prägt, lebt es der drittklassige SCP zwischen September und Oktober 2000 vor.
Als die Null an der Pader steht: Im Jahr 2000 heißt Schalkes Trainer Huub Stevens. Aber war der Niederländer nicht eigentlich in Paderborn? Der damals drittklassige SCP befolgt sein Credo „die Null muss stehen” besser als seine eigene Elf: In fünf Spielen vom 17. September bis 15. Oktober hält der SCP dicht, Vereinsrekord!
DFL-Lizenz-Check
SCP · GJ 2023-24Zweitliga-Alltag und Talente für die Bundesliga
Paderborn bleibt ein respektabler Zweitligist und Ausbildungsverein, der immer wieder Talente für die Bundesliga entwickelt....
Nach 2020: Zweitligist und Talentschmiede für die Bundesliga
Paderborn etabliert sich als respektabler Zweitligist und entwickelt regelmäßig Spieler für die erste Liga weiter.
Paderborn bleibt ein respektabler Zweitligist und Ausbildungsverein, der immer wieder Talente für die Bundesliga entwickelt.