Akte SC Paderborn 07
EN

Good to Know

SCP-Kapitän Waterink kassiert 10.000 Euro und schindet einen Elfmeter

Paderborn ist nicht nur Opfer, sondern Profiteur: Der Verein darf weiterspielen, Kapitän Waterink wird gesperrt und in die Niederlande abgeschoben.

Die Geschehnisse um Robert Hoyzer und die negativen Folgen für den HSV sind hinlänglich bekannt. Weniger bekannt ist, dass der SC Paderborn nicht nur Opfer der Manipulation, sondern auch Profiteur und Täter ist. Denn trotz des manipulierten Sieges hätte der Verein auch DFB-Pokalsieger werden können.

Er wird nicht aus dem Wettbewerb verbannt, sondern darf weiterspielen. Paderborn übersteht sogar die nächste Runde des DFB-Pokals und scheidet erst im Achtelfinale durch ein 1:4 nach Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg aus. Und nicht nur der Schiedsrichter Robert Hoyzer ist beim Pokalspiel zwischen Paderborn und dem HSV bestochen, auch SCP-Kapitän Thijs Waterink ist manipulationsbereit.

Er nimmt 10.000 Euro Siegprämie im Voraus entgegen und schindet im Einvernehmen mit Hoyzer einen Elfmeter. Waterink verteilt das erhaltene Geld an die zumeist arglose Mannschaft des SCP. Als die Sache auffliegt, wird er bis Saisonende 2004/05 gesperrt und anschließend in seine niederländische Heimat „abgeschoben“.

Auch in der Akte-Welt

Gleiches Kapitel · andere Klubs